Bordelektronik
oder, Dinge von denen ich überhaupt keine Ahnung habe aber durch muß, weil ich nicht für jeden Firlefanz in die Werkstatt kann!
Es gibt Dinge, die interessieren mich und es gibt Dinge, die interessieren mich nicht! Zu den Dingen, die mich nicht interessieren zählt unter anderem das Thema Strom. Solange alles funktioniert ist alles gut. Sicherungen rein drücken, einen Steckdose einsetzen, einen Lichtschalter einbauen, sind Dinge die man als Hausbesitzer können muss, aber dennoch sind Wechsel- und Kreuzschaltungen nichts, was mir sonderlichen Spaß macht.
Besonders wenig spaß macht es mir aber, wenn ich bei einem komplexeren System, die Hilfe von Experten in Anspruch nehmen möchte und ich dort die Aussagen erhalte: "So etwas habe ich auch noch nicht gesehen, das legen wir am besten still und legen eine neue Leitung...".
Um diese Aussage zu erhalten, habe ich einen Werkstatttermin vereinbart, habe einen Fahrdienst organisiert, bin 60km einfache Strecke gefahren und mindestens 150-200€ bezahlt. Gut irgend etwas wird dafür auch gemacht. Aber ich habe jedes mal das Gefühl, dass man dort auch nicht wirklich etwas genaues weiß.
Der Ausschlaggebende Punkt aber war währende unseres Sommerurlaubs 2012 in England als wir trotz Landstrom keine 220V Versorgung mehr im Wohnmobil hatten. Das war das 2. Mal dass uns das passiert ist. Das erste Mal war das 2011 und hier hatten wir unser Wohnmobil nach unserem Urlaub in die Werkstatt gebracht. Eine banale Sicherung war es. Gut, die kann mal durch brennen, dafür ist sie da. Aber genau jene habe ich nun 2012 gesucht, denn der Austausch einer Sicherung kann ja das Ding nicht sein. Ich habe jede einzelne Sicherung im EBL geprüft und alles war o.k. Dann ist mir eingefallen, dass ich noch eine Vorrangsschaltung habe. Also diese untersucht und ebenfalls nichts gefunden (hier hätte ich aber etwas länger suchen sollen, denn das Ding hat doch eine eigene Sicherung und diese war es auch). Nach langer, verzweifelter Suche haben wir einen Bürstner-Händler in Birmingham ausfindig gemacht und sind dort - da es ohnehin auf dem Weg lag - vorbei gefahren.
Der Kamerad hat sich alles angesehen, durchgemessen und vieles sogar ausgebaut. OHNE fündig zu werden. Er bestätigte mir sogar jährlich in Werk bei Bürstner zu sein um dort geschult zu werden. Aber was nützt mir das, wenn er mir nicht helfen kann. Die ergebnislose Suche hat mich 45 Pfund gekostet und mich an der Kompetenz zweifeln lassen.
Also hieß es fortan: Selbst ist der Mann!
immer
unterwegs