So
07
Okt
2012
Reinigung der Trinkwasser-Anlage im Wohnmobil
Zu dem Thema Reinigung der Trinkwasser-Anlage im Wohnmobil kann man sich im Internet wirklich wund lesen. Das was man hier findet, liefert immer wieder Grund zur Erheiterung.
Ich vertrete hier eher die Fraktion, die Anlage lieber einmal mehr, als einmal zu wenig zu reinigen und habe mir in den verhangenen Monaten so meine eigenen Gedanken dazu gemacht und komme zu dem Schluß, dass die Trinkwasseranlage im Wohnmobil wahrscheinlich nur bedingt "keimfrei" zu halten ist". Das fängt damit an, dass man mit einem Schlauch über dessen Innenreinigung sich komischerweise niemand Gedanken zu machen scheint, das Trinkwasser in den Tank gefüllt wird. Die Ganze Tankfüllung (Tankdeckel nach außen) macht auf mich auch nicht gerade den keimfreisten Eindruck. Ferner ist auch nach dem Ablassen des Wassers inkl. Ausblasen (womit eigentlich?) immer noch eine Restfeuchte im innern der Schläuche und das wird irgendwann brackig. Und so zieht es sich durch.
Mein Fazit: Ich werde mich damit abfinden müssen, dass es nur bedingt keimfrei zu halten ist!
Dennoch möchte ich mein Trinkwasser auch zum Kochen, Duchen, Zähne putzen etc verwenden.
Gute Erfahrungen habe ich mit den Produkten von MultiMan (wobei, was heißt schon gute Erfahrung? Eine Keimzählung über eine Petrischale mit einem Vorher-/Nachher-verglich habe ich selbstverständlich nicht gemacht - aber mir verschafft das ganze etwas Beruhigung).
Dabei gehe ich wie folgt vor:
1.) (vor jeder Reise) Als erstes spüle ich alle Weisserführenden Teile einmal durch. Dazu fülle ich den Tank zu ca. 1/4, schalte den Boiler ein und lasse das Wasser (abwechselnd warm/kalt) über alle Hähne wieder ab. Den Rest über die Ablasseinrichtung. Im Anschluß verwende ich KeimEx und reinige damit das Innenleben meiner Trinkwasser-Anlage.
2.) (Saison-Auftakt) Schleim ist was ekeliges und daher mache ich dem als nächstes den Gar aus. Den Wassertank wieder zu ca. 1/4 füllen, das SchleimEx darin auflösen und alle Leitungen "fluten". Nach ca. 4. Stunden lasse ich aius jedem Hahn ca. 1-2 Liter Wasser ab um das Gröbste schon einmal weg zu haben. Danach wird der Tank vollständig gefüllt und über Nacht wirken lassen und über die Leitungen wieder entleeren.
3.) (Saison-Auftakt) Die Desinfektion mit Chlor ist der unangenehmste Teil. Auch hier erst einmal PuroClor nach Anleitung in den Tank geben, die Wasserleitungen fluten und den Tank im Anschluß vollständig füllen. Nach ca. 2 Stunden alles wie gewohnt ablassen.
4.) (Saison-Auftakt) Nun folgt das Entkalken. Dabei kommt KalkEx zum Einsatz. Ebenfalls in den Tank füllen, wirken lassen und durch alle Leitungen wieder entleeren.
Zum Schluß noch einmal gut durchspülen - und alles ist gut!
Bei Schritt 2 und 4 bewege ich das Wohnmobil nach ca. der Hälfte der Einwirkzeit d.h. ich fahre ca. 5 km und stelle das Wohnmobil danach wieder ab.
Das macht zwar alles eine Menge Arbeit, ich bilde mir aber ein es lohnt.
Sa
12
Nov
2011
Hartal: Toller Service
Die Abdeckung des Türschlosses meiner Aufbautür ist gebrochen. Mitten durch. Keine Ahnung wie das passiert ist. Ist auch egal. Es ist auf jeden Fall defekt.
Auf der Suche nach Händlern bin ich auf die Hartal-Seite gekommen und weil ich dort nicht fündig wurde, habe ich deren Zentrale angerufen, wurde weiterverbunden und habe mein Problem geschildert. Als Antwort bekam ich nicht etwa Adressen, sondern die Aussage: "Das geht auf Kulanz!". Da sag ich mal ganz brav: DANKE!
Jetz bleibt nur noch der Einbau.
Sa
02
Jul
2011
Staubsauger im Wohnmobil?
Ja, muss sein ;-) In unserem, im Februar erstandenen Wohnmobil war/ist ein Staubsauger verbaut. Mein Händler gab mir beim Kauf jedoch zu verstehen, dass ich keine allzu großen Erwartungen in den Staubsauger legen sollte. Um ehrlich zu sein fand ich das auch mächtig übertrieben. Einen Staubsauger im Wohnmobil - an solch einen Unfug hätte ich als aller Letztes gedacht. Dann haben wir in den Osterferien erstmals erfahren wie schnell ein WoMo verschmutzen kann. Damals hatten wir aber noch ein Leihwagen, da unserer noch nicht ausgeliefert werden konnte.
Diesen haben wir nun endlich vergangene Woche in Empfang genommen und sogleich in Zeeland eingeweiht - natürlich auch mit Staubsauger.
Zu meiner absoluten Überraschung saugt das gute Stück verflucht gut und bringt bei weitem mehr Leistung als ich erwartet hätte.
Die Lautstärke liegt in einem vertretbarem Bereich. Gut, morgens um 7:00 Uhr würde ich ihn nicht anschmeißen, aber im Verlauf des Vormittags fällt der Sauglärm gar nicht mehr auf.
Verbaut ist er bei mir im Staukasten der Dinette. Da das einzige Teil, das man zum saugen braucht, ein Saugschlauch ist, könnte der Sauger selbst auch an jeder Anderen Stelle verbaut
sein.
Fazit:
Wenn ich ihn nicht schon hätte, würde ich ihn mir kaufen !
Sa
26
Mär
2011
Erste Bilder unseres Wohnmobils
Es steht ja immernoch beim Händler, aber da wir heute noch einmal vorbei musste, haben wir die Gelegenheit genutzt ein paar Bilder zu machen:
Soweit alles hervorragend in Schuß und für fünf in Punkto Platzangebot ideal. Gerade vom Raumbad und der Tatsache, dass man nichts umbauen muß um duschen zu können begeistert mich absolut. Klar,
in der Praxis haben wir das noch nicht testen können - steht ja zwecks Umbau noch bis Mitte Juni beim Händler - aber in der Theorie passt das alles wunderbar.
Aufgrund der ganzen Extras habe ich allerdings noch keine Kenntniss über die Zuladungsmöglichkeiten, denn Klimaanlage, 120 L Diseltank, Staubsauger, 2 Aufbaubatterien, Solaranlage und TV etc.
kommt schon einiges zusammen. TV würde ich ja ausbauen, da haben sich aber die Kids gesperrt und meinten, ich könnte statt dessen den Diseltank zu Hause lassen. Gute Idee!
Di
08
Mär
2011
Von nun an mobil unterwegs...
Ich bin mir zwar noch nicht wirklich sicher, ob dem so ist, denn einen konkreten Liefertrermin haben wir noch nicht und das obwohl wir die "verbindliche Bestellung" bereits im Januar unterzeichnet haben. Aber jetzt warten wir ja auch schon so lange, da kommt es auf die paar Monate auch nicht an.
Angefangen hat es nämlich schon auf der Rückfahrt eines Zelturlaubes in der Toskana. Das war 2007. Damal sind wir an einem Chrom-blitzenden Airstream vorbei gefahren. Ein Traum von einem Wohnwagen. Der - sofern man nicht unendliches handwerkliches Geschick besitzt - auch ein Traum bleibt.
Nach reiflichem Überlegen haben wir uns allerdings gegen das Reisen mit dem Wohnwagen entschieden. Es erschien uns einfach zu unflexibel. Mit dem Wohnwagen steuert man einen Campingplatz an (was wir ja auch nicht zwingend wollen) und bleibt dort erst einmal stehen und wenn man erst einmal steht, ist das Weiterfahren gar nicht mehr so einfach. Ein Wohnmobil hat in Punkto Mobilität sicherlich auch so seine Nachteile - gerade dann, wenn es ein Bürstner 747 bzw. 748 mit 8,8 m Länge ist - aber dennoch, so hoffen wir, kommen wir unserer Vorstellung des Reisens damit deutlich näher. Flexibilität auch bei der Wahl des Stellplatzes zu haben war uns doch schon sehr viel Wert.
Das frei Stehen bzw. die Möglichkeit dazu war bei der Entscheidungsfindung ein wesentlicher Punkt. 120 l Frischwasser, Warmwasserheizung, doppelter Boden, Solar-Anlage, 2 x 11 kg Gas sowie zwei Batterien sollte uns das autarke Stehen für 2-3 Tage durchaus ermöglichen.
Gegenwärtig steht aber noch ein "kleiner" Umbau im Werk bei Bürstner aus, denn eine 4er-Dinette muß noch rein. Die Terminaussichten allerdings, die schmerzen.
immer
unterwegs
