Ein Tag vor Abfahrt
So, die letzten Lebensmittel sind verstaut. Man muss ja Vorsorge treffen es ist ja allgemein bekannt: In Österreich und in der Region rund um den Gardasee gibt es ja nichts! Das könnte man zumindest meinen, wenn man sieht was B. für die paar Tage eingekauft hat und was ich mit Schubkarren ins Wohnmobil geschoben habe.
Beim Packen der vergangenen Tage ist mir deutlich geworden, dass das nicht mit dem Packen eines PKWs vergleichbar ist. Während wir in der "Vor-WoMo-Phase" Taschen gepackt haben und wenn soweit alles darin verpackt war, diese im Auto verstauten, mache ich heute "Meter". Ich möchte nicht wissen wie oft ich in den verhgangenen Tagen hin und her gelaufen bin. Das ist nicht effizient. (Ich glaube ich werde zukünftig wieder den Taschen-pack-Trick" anwenden.)
Ein weiterer Part der wahnsinnig aufhällt, ist das ganze Equipment, von dem man glaubt, dass es unbedingt mit muß. Jetzt gibt es Platz. Klar die Zuladung ist zu beachten. Dennoch schleppen wir Dinge mit, von denen ich überzeugt bin, dass wir sie nicht benötigen. Das führt natürlich dazu, dass ich mit einem weinenden Auge auf unseren Bretagne-Urlaub blicke, bei dem das Gepäck auf das aller notwendigste reduziert werden musste. Für wen - zum Henker - nehme ich eine Bratpfanne mit? In den kommenden Tagen werde ich definitiv nichts braten.
Einen etwas wehmütigen Aspekt hat das ganze auch noch: Wir sind erstmals ohne Kinder unterwegs! Die beiden Großen sind - wie seit 2 Jahren schon - im Feriencamp und die Kleine darf zu den Großeltern. Das ist gutz so, denn die kommende Woche wird für alle beteiligte nicht wirklich erholsam und die wenige Zeit die nicht auf dem Sattel verbracht wird, verbringen wir mit Regeneration. Frisbee, Federbnall, kicken - nee, das würde nicht gehen.
(Dem aufmerksamen Leser ist es natürlich nicht entgangen, dass es sich bei dem obigen Bildmaterial nicht um die TAC 2011 sondern um Cape Epic 2010 handelt - selbstredend.)
immer
unterwegs