| Wegbeschaffenheit | km | % | ||
| Länge | 72,33 km | Asphalt | 18 | 25 |
| Höhenmeter auf | 3524 m | Radweg asphaltiert | 7 | 10 |
| Höhenmeter ab | -2890 m | Schotter | 36 | 50 |
| Tiefster Punkt | 557 m | Wald-/Wanderweg | 6 | 8 |
| Höchster Punkt | 2134 m | Pfad | 5 | 7 |
| Tragen/Schieben | 0 | 0 | ||
Bericht von B.
Heute geht es nach St. Vigil. 50km zu fahren. Nicht besonders spektakulär, aber es wird schon etwas kurviger.
In St. Vigil fahre ich in Richtung Campingplatz. Die Straßen recht eng und irgendwie verfahre ich mich und gerate in eine Sackgasse.....toll und jetzt?
In einem Hofeinfahrt spreche ich ein Passant an, ob er mir hilft beim Rückwärtsfahren behilflich ist.
OK. es Klappt - noch kurz eine Wegbeschreibung wie es zum Campingplatz geht und weiter. Endlich.... ich hab's gefunden und was steht da auf einem Schild - Camping ist belegtl!!! Egal, ich fahre trotzdem den Berg rauf. Vor mir auch ein Womo mit zwei Frauen. Ich parke das Womo in einer Seitenstraße und erfahre, dass es keine Möglichkeit gibt dort n och irgendwie einen Platz zu bekommen. Etwas außerhalb befindet sich ein Stellplatz. Also rein ins Womo - rückwärts fahren (eine der Frauen winken mich raus) und den beiden hinterher.
Ca. 800m nach dem Ortsschild - oberhalb von St. Vigil finden wir den Stellplatz. Strom ist da, aber keine Toiletten und nur eiskaltes Wasser.
Dort sind dann auch schon wieder bekannte Gesichter.U. und K. treffe ich da auch wieder und wir verabreden gleich am nächsten Tag gemeinsam zu fahren.
Dann heißt es Wasser kochen und je ein Trikot auswaschen - mir wird wieder mal so richtig bewußt- eine Waschmaschine wäre jetzt super!
Dank Sonnenschein und etwas Wind dürfte die Trikots ja schnell trocknen....
Dann die beiden Jungs im Ziel in Empfang nehmen.
Duschen im Womo - Pasta Party - Schlafen!
Bericht von A.
Etappe 4: Strecke + Höhenprofil
Gem. Roadbook steht heute die Königsetappe auf dem Plan: 72 km mit 3.500 hm. Mann, was für ein Brett. Wer hat sich so etwas nur ausgedacht?
So wirklich mitbekommen habe ich nicht viel. Der erste Anstieg nach Brixen fing zunächst einmal mit Asphalt an und änderte sich aber schlagartig auf Schotter und mit dem Wechsel des Untergrundes veränderte sich auch die Steigung - diese wurde steiler und so hatten wir das Vergnügen auf den rund 7km hoch nach Kreuztal 900hm zurück zu legen. Das war ein Spaß!
Die folgenden 30 km über die Schatzerhütte, der Kalkofenhütte, dem Würzjoch und der Maurerberghütte waren gemessen am Höhenprofil der Transalp eher wellig. Bei genauerer Betrachtung stellten wir aber fest, dass das was auf dem Profil als Wellig eingetragen war, so ziemlich dem entspricht, was wir Zuhause als "Berge" bezeichnen. 300 - 400 hm. Längere Anstige gibt es bei uns nicht. Aber jetzt wissen wir ja, das ist "nur" wellig.
Die folgende Abfahrt nach Zwischenwasser war viel zu schnell vorüber und somit ging es viel zu schnell in den "Gegenhang" hoch zur Forcella da Cians. die letzten 800 hm des heutigen Tages.
Nach gut 7 Stunden Fahrtzeit empfing uns St. Vigil mit einer sensationellen Zielverpflegung - das war ein Ritt!
immer
unterwegs