Für heute stand Julias Grab und die Arena auf dem Plan. Vom Platz aus waren wir ca. 0,5 Stunden später vor unserem ersten Ziel des heutigen Tages: Tomba di Julia. Was soll ich sagen, außer dass man hier nicht gewesen sein muss. Inmitten einer Wohnsiedlung steht das Hinweisschild eher lieblos und ungepflegt, wie auch der Zubringerweg, auf dem man an einem der geschmacklosesten Monumente überhaupt vorbei kommt: Julia im asiatischen Stiel. Zum Schütteln! Genauso geht es weiter. Während man im Eingangsbereich noch die Hoffnung hat, dass es im Innern etwas gepflegter her geht, wird einem diese Hoffnung aber unmittelbar nach dem Zahlen des Eintritts genommen. Keine Beschilderung, keine Informationen, keine zusätzlichen Artefakte: Nichts! Lediglich ein Raum voller Amphoren, deren Bedeutung mir völlig unklar geblieben ist und ein weiterer leerer Raum mit einem steinernen Sarkophag, den ich der Logik folgend als jenen der Julia interpretiere. Aber auch hier, keinerlei zusätzlicher Information.
Die Enttäuschung nimmt kein Ende, denn auf dem Rückweg ins Zentrum liegt die Arena, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Aber auch das ist Nepp. Für den Eintrittspreis erhält man nichts! Als hätte die Arena keine Geschichte, oder als wäre diese nicht erwähnenswert. Man schlendert durch gammelige (o.k. ist ja alles auch alt) Gänge und sucht verzweifelt irgendwelche Informationen. Statt dessen sind Gänge vernagelt oder Treppen durch Absperrband gesperrt. Hier muss keiner rein. Das ist ein absolutes Armutszeugnis für die Stadt! Die Arena hat mehr verdient!
Für heute stand Julias Grab und die Arena auf dem Plan. Vom Platz aus waren wir ca. 0,5 Stunden später vor unserem ersten Ziel des heutigen Tages: Tomba di Julia. Was soll ich sagen, außer dass man hier nicht gewesen sein muss. Inmitten einer Wohnsiedlung steht das Hinweisschild eher lieblos und ungepflegt, wie auch der Zubringerweg, auf dem man an einem der geschmacklosesten Monumente überhaupt vorbei kommt: Julia im asiatischen Stiel. Zum Schütteln! Genauso geht es weiter. Während man im Eingangsbereich noch die Hoffnung hat, dass es im Innern etwas gepflegter her geht, wird einem diese Hoffnung aber unmittelbar nach dem Zahlen des Eintritts genommen. Keine Beschilderung, keine Informationen, keine zusätzlichen Artefakte: Nichts! Lediglich ein Raum voller Amphoren, deren Bedeutung mir völlig unklar geblieben ist und ein weiterer leerer Raum mit einem steinernen Sarkophag, den ich der Logik folgend als jenen der Julia interpretiere. Aber auch hier, keinerlei zusätzlicher Information.
Die Enttäuschung nimmt kein Ende, denn auf dem Rückweg ins Zentrum liegt die Arena, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Aber auch das ist Nepp. Für den Eintrittspreis erhält man nichts! Als hätte die Arena keine Geschichte, oder als wäre diese nicht erwähnenswert. Man schlendert durch gammelige (o.k. ist ja alles auch alt) Gänge und sucht verzweifelt irgendwelche Informationen. Statt dessen sind Gänge vernagelt oder Treppen durch Absperrband gesperrt. Hier muss keiner rein. Das ist ein absolutes Armutszeugnis für die Stadt! Die Arena hat mehr verdient!
Diese Eindrücke bringen uns aber auch ins Grübeln und vielleicht wären die Eindrücke nicht ganz so polarisierend, wenn man etwas vom Dolce vita genießen könnte. Da spielte aber das Wetter nicht mit. Es mag sein, dass man dann eher darüber hinweg gesehen hätte...wer weiß?
Weiter ging es über die Piazza die Erbe, die trotz Regenwetter gut gefüllt war. Marktstände mit Auslagen die nun wirklich kein Mensch will oder braucht. Besonders verwundert war ich über die käuflich zu erwerbenden Schlüsselanhänger mit dem Eifelturm. Gut, es mag den einen oder anderen Nichteuropäer geben, der das nicht ganz so eng nimmt, aber trotzdem, ich fange schon an mich zu wundern...
Vor dem Regen fliehend, suchen wir uns einen Platz in einer Trattoria, deren überaus leckeren Gerichte für den bisherigen Eindruck entschädigen. Hausgemachte Pasta, Kürbissuppe, und einem Vino Rosso sitzen wir in einer gemütlichen Runde und bekommen Schnappatmung als wir die Rechnung erhalten (Das zahle ich normalerweise für 5 Personen in einem guten Sushi-Restaurant.)
Die weiteren Highlights des Tages sind:
Uns zieht es gegen späten Nachmittag weiter in das nahegelegene Padua. Vor der Abfahrt nutzen wir die Entsorgungsmöglichkeit. Über Wasser verfügen wir noch und können daher auf die Versorgungsmöglichkeiten verzichten. Zwischenzeitlich ist der Platz auch schon recht voll geworden und so trauern wir Verona nicht weiter nach.
Nach kurzer Zeit erreichen wir Padua und lassen uns vom Navi auf den mitten im Zentrum gelegenen Stellplatz lotsen. Etwas verlassen stehen wir mit 3 weiteren Wohnmobilen auf dem riesigen Parkplatz, der an sonnigen Sommertagen sicherlich deutlich voller ist. Für 10€ stehen wir keine 2 Minuten von der Basilika der hl. Justina am Prato della Valle in verhältnismäßig ruhig gelegener Lage.
Da wir bei der Einfahrt auf den Parkplatz kein Ticket erhalten frage ich mich aber, wie die Abrechnung erfolgt. Das Kassenhäuschen ist unbesetzt und ich betrachte mir den Kassenautomaten: Ein riesiges Gatget. Hier wählt man zunächst die Sprache, in der man angesprochen werden möchte, tippt das Kennzeichen ein und wird über alles andere in der ausgewählten Sprache informiert. Allerdings wirkt die Übersetzung schon sehr hausgemacht. Man kann zwar erahnen um was es geht aber wenn da ein Übersetzungsbüro am Werk war, da gibt es Regressansprüche.
Es ist noch früh am Tag und so packen wir unsere sieben Sachen und schlendern eher gemütlich und ohne festes Ziel durch Padua. So stoßen wir mehr durch Zufall in der einsetzenden Dämmerung auf die Torre dell’Orologio. Schön stimmungsvoll beleuchtet und bei erstmalig wolkenlosem Himmel (die kleinen Quellwolken wollen wir nun vernachlässigen) kommt so langsam Urlaubsstimmung auf.