Die Nacht war verhältnismäßig ruhig und wir sind erstmals nicht durch Regen von der Nachtruhe abgehalten worden. Ab und zu ein vorbeifahrendes Auto, das uns aber nicht weiter störte. Gemütlich gefrühstückt, war unser Ziel die Basilika des heiligen Antonius, zu der man in ca. 10 Minuten sehr gemütlich mehr geschlendert als gegangen, ist. Hier mussten wir uns – „Hundebedingt“ - trennen. B. ging mit den Mädels vor und ich wartete bis diese genug sakrale Luft geschnuppert haben und mich bei der Hundeaufsicht ablösten. Dann durfte ich. Beeindruckend. Absolut beeindruckend.
Weiter ging es durch Paduas Altstadt und vorbei an der Universität. Hier betrachteten wir das bunte Treiben, was anlässlich eines wohl bestandenen Abschlusses zelebriert wurde. Uns ist zwar nicht ganz klar geworden was dort gefeiert wurde und nach welchem Brauch aber die "Prüflinge" sahen schon reichlich mitgenommen aus.
Zurück am Wohnmobil, wartete unser eigentliches Reiseziel auf uns: Venedig! Nach 3 Stellplatzübernachtungen ging es wieder auf einen Campingplatz, der ideal gelegen direkt an der Lagune auf uns wartete. Wir haben uns Camping Fusina ausgesucht. Die gute Erreichbarkeit und die in unmittelbarer Nähe ablegenden und ankommenden Fährschiffe machten den Platz für uns zum idealen Basislager. Basislager für die kommenden 3 Tage Venedig.
Angekommen mussten wir uns erst einmal einen halbwegs trockenen und vor allen Dingen festen Platz suchen. Denn an der Rezeption teilte man uns mit, dass die Plätze durch den Regen der vergangenen Tage weitestgehend sumpfig waren und falls wir nichts adäquates fänden, wir getrost auf den Wegen stehen könnten. Zweimal die Runde gedreht und doch noch einen Platz gefunden, der sowohl den Blick auf die Lagunenstadt erlaubte, als auch fest genug war, um nicht festzufahren. Geparkt, aufgekeilt, Strom angeschlossen und übermütig wie wir waren, die Stühle aus der Garage geräumt. Für eine Tasse Kaffee hat das Wetter noch gehalten, dann war er wieder da: Der Regen!
Die Infrastruktur vor Ort haben wir gleich ausgetestet, und eine Waschmaschine in Beschlag genommen. Alles was wir sauber wieder mit nach Hause bringen, müssen wir dort schon nicht mehr waschen. Die Großen mussten unbedingt ihren Facebook Status aktualisieren und nutzten das WLAN und N. erkundete den Platz auf ihrem Fahrrad.
Der Platz ist zur Erkundung von Venedig absolut perfekt. Eine sehr gute Verkehrsanbindung macht ihn leicht erreichbar und unmittelbare Fährverbindung trägt übriges dazu bei. Die Abfahrtszeiten haben wir geprüft und den kommenden Tag geplant.