Tag 2:

17.04.2026 So langsam bekommen wir Routine

Die Rezeption am Campingplatz

Die erste Nacht im Wohnmobil war von daher etwas ungewohnt, als dass man stets das Gefühl hat als befinde man sich auf hoher See. Alles schwankt.. Aber wir waren allesamt so müde, dass wir um 21:30 Uhr die Lichter ausgemacht haben. Gute Nacht L, Guten Nacht P, Gute Nacht N., Gute Nacht M, Gute Nacht A.-M.....

Der Morgen war leicht bedeckt aber mit angenehme Temperaturen. Gut etwas Frisch, die Temperaturen gerade 2-stellig aber es verhieß ein schöner Tag zu werden.

Zunächst gilt es aber noch ein paar unentdeckte Schalter im Wohnmobil experimentell zu erkunden. Frei nach dem Motto: Wer braucht schon eine Gebrauchsanleitung, wenn er zwei gesunde Hände hat. Einer der zu erforschenden Schalter war die Heizung, die binnen weniger Minuten für eine mollige wärme sorgte. Ruck Zuck war es warm.

Der Comer See

Nach einem gemeinsamen Frühstück – inzwischen haben wir hier Erfahrung – haben wir gegen 10:30 Uhr den Zeltplatz zur Weiterfahrt in die Toskana verlassen. Das Ziel Equi Terme im Navigationssystem eingegeben und erfahren dass rund 300 km auf dem heutigen Plan stehen. 14:30 Uhr wirft das Navi als Ankunftszeit aus. Geht ja noch. Allerdings müssen wir wieder am Comersee entlang gen Süden. Was bei den engen Strassen auch heute nicht wesentlich mehr Spaß macht als gestern. Somit dauerte es auch nicht lange bis das Navi den voraussichtlichen Ankunftszeitpunkt deutlich nach oben korrigierte. Was jetzt? Noch einen Tag im Wohnmobil? Nein, wohl eher nicht! Der Familienrat hat daher kurzfristig beschlossen den kürzesten Weg ans Meer zu nehmen und dort in Strandnähe einen Platz zu suchen. In Marina di Carrara kamen wir ans Meer und sind bis Viareggio gefahren um dort einen Platz in Meernähe aufzusuchen.

Am Abend noch die Fische vom Morgen verkaufen...das müffelt

Inzwischen sind wir hier schon deutlich routinierter und waren keine 10 Minuten nach Ankunft auf dem Rad um Viareggio zu erkunden. Für die Mädels gab es ein Eis in der Nähe einer imposanten Werft in der eine Luxusjacht neben der Anderen lag. In Viareggio entstand im ehemaligen Sumpfland ein mondäner Badeort. Die Sümpfe wurden entwässert und Jugendstil sowie klassizistische Fassaden prägen heute das Bild der Strandpromenade. Doch leider wird aus unserer Sicht der Wert der Promenade nicht erkannt oder gesehen, denn nur so kann ich mir erklären, warum das Gesamtbild durch Bars und Souvenirläden mit ihrer überbunten Auslage gestört wird. Schade. Denn am Geld kann es nicht liegen, wenn man die Werften mit den Luxusjachten sieht. Geld ist vorhanden und potentielle Investoren liegen im wahrsten Sinne des Wortes vor Anker.

Morgen beginnt das Trainingslager und bis die Mannschaft richtig wach ist bin ich schon fast wieder zurück und da für morgen top Wetter angekündigt ist machen wir den Strandtag, den wir für Mittwoch vorgesehen hatten einfach morgen. Die Etrusker liegen schon so lange im Sand der Toskana, da kommt es auf einen Tag mehr oder weniger nicht mehr an.

Erkenntnis des Tages

Das Suchen nach einem Stellplatz/Campingplatz dauert mitunter länger als gedacht.


Landkarte von StepMap
StepMap Etappe 2 Toskana 2011