Tag 9

24.04.2026 Wir treten den Rückweg an

Der Osterhase war natürlich auch bei uns

Heute ging es wieder Richtung Heimat. Nach einem gemütlichen Frühstück und einem Cappuccino auf der Terrasse haben wir unserer Habseligkeiten endgültig gepackt und uns auf den Weg gemacht – in Richtung dem mittlerweile doch sonnigeren Deutschland. Bei uns hat es heute Nacht wieder geregnet. Wobei sich das im Wohnmobil stärker anhört, als es in Wirklichkeit dann ist. Leichter Nieselregen. Mehr war es nicht. Die Temperaturen sind aber dennoch so, dass ich die Heizung anwerfe – wozu haben wir sie denn.

Impressionen aus Fiesiole

Das Ausparken auf dem unebenen und engen Gelände klappte ohne Probleme und wir beschlossen kurzfristig noch einen kleinen Umweg über Fiesole zu fahren. Fiesiole hat seinen Ursprung schon in der vorrömischen Zeit. Die ersten Siedlungen stammen von den Etruskern, die zu ihrem Schutz einen Wall von 2 km Länge um ihre Siedlung bauten.

Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf Florenz . das mir aus der Entfernung deutlich besser gefällt als mitten drin. Hier genügt mir „nur dabei“. Nach einem kurzen Rundgang durch Fiesole ging es weiter auf die Autobahn, Strecke machen. Das wurde allerdings am Gotthardttunnel jäh unterbrochen. Hier standen wir wieder – so wie schon eine Woche zuvor. Nur eben in anderer Richtung. Das hat uns wieder rund 1,5 Stunden gekostet, in denen ich mich wieder einmal fragte, ob der Pass nicht die bessere Wahl wäre. Sicherlich nicht schneller. Aber schöner!

Um 18:00 Uhr waren wir am Vierwaldstädtersee und haben in Brunnen einen Campingplatz gefunden und den, wenn wir nicht bereits 18:00 Uhr gehabt hätten, sofort und unmittelbar wieder verlassen hätten. Zugegeben, die Stellplätze am Ufer sind schon reizvoll. Ein schmaler Schotterstreifen und dann kommt schon der See mit einem atemberaubenden Panorama – herrlich. Allerdings führt der Weg dort hin erst einmal an einem Platz vorbei, der eher an einen Schrottplatz als an einen Campingplatz erinnert. Für eine Nacht kann man mal ein Auge zudrücken. Somit haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht, ein wenig am Ufer gesessen, Abendgegessen, ein Gläschen Wein getrunken und um 22:00 Uhr ins Bett gegangen. Gute Nacht!